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Die KuB hat ein differenziertes Hilfesystem für junge Menschen in Not entwickelt, beginnend mit der aufsuchenden Sozialarbeit an sozialen Brennpunkten in der Stadt, Notversorgung, Notübernachtung, Beratung und Betreuung.
Straßenjugendliche kommen häufig aus problematischen Familienverhältnissen, sind emotional vernachlässigt und seelisch und körperlich misshandelt worden. Etwa zwei Drittel von ihnen kommen aus anderen Bundesländern oder dem deutschsprachigem Ausland. Hier in Berlin tauchen sie in den verschiedenen Milieus am Bahnhof Zoo, Alexanderplatz oder in den Prostitutionsszenen unter. Sie leben vom Betteln, der Kleinkriminalität oder der Prostitution. Ihre schwierigen Lebensumstände führen zu gefährlichem Drogenkonsum, zu ernährungsbedingten körperlichen Mangelerscheinungen und zu diversen Folgeerkrankungen.
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